Veranstaltungen
Kolloquium: Fragen der Ästhetik - Erfahrungen der Künste
10.05.2012 17:00
Das Kolloquium „Fragen der Ästhetik – Erfahrungen der Künste“ setzt sich zum Ziel, im Verbund verschiedener Masterstudiengänge Ästhetik zum Thema zu machen.
Das Kolloquium bietet zum ersten Mal die Gelegenheit Studierende aus den verschiedenen Mastergängen zu versammeln, um gemeinsam Fragen der Ästhetik hinsichtlich des jeweils eigenen künstlerischen Tuns zu diskutieren, um damit, in der Unterscheidung zu den anderen Künsten, die eigene Praxis anders, besser, ev. überraschend zu erfahren.
Die Leitung übernimmt Dieter Mersch, fellow am ith, Professor für Medienwissenschaft und Ästhetik in Potsdam. Es nehmen Studierende sowie Dozierende der Masterstudiengänge Musik, Theater, Art Education, Transdisziplinarität und Fine Arts teil.
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Weitere Termine: 15.3.; 26.4.; 10.5. jeweils von 17 bis 20 Uhr
Anmeldung: Master of Fine Arts
Inventionen FS12
24.05.2012 20:00
Donnerstag, 24. Mai 2012, 20 Uhr
Silvia Federici (New York)
Christian Marazzi (Lugano)
Cognitive Capital
Kognitives Kapital
Kreativität, Erfindungskraft und Wissen sind Brennpunkte gegenwärtiger Produktionsweisen, es sind Ressourcen, die zunehmend kapitalisiert werden.
Doch das kognitive Kapital ist ambivalent: Es entsteht in immaterieller, kreativer Arbeit, und es bezieht sich auf die Intelligenzen der Vielen.
Es wird in Wert gesetzt und kann zugleich Ausgangspunkt von Widerstand sein.
Silvia Federici ist feministische Ökonomin, u.a. Mitglied des Kollektivs Midnight Notes und des Edu-factory Collective, sie lebt in New York.
Christian Marazzi ist Ökonom und arbeitet an der Scuola Universitaria della Svizzera Italiana in Lugano.
Vorträge in englischer Sprache.
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Vernissage des Magazin 31
01.06.2012 19:00
«31» – Das Magazin des Instituts für Theorie
Verlag und Herausgeber: ith, Zürich
Magazin 31, Nr. 18/19
Ins Offene
Gegenwart : Ästhetik : Theorie
Vernissage: 1. Juni 2012 um 20 Uhr
Ort: Bazillus Club, Ausstellungsstr. 21, Zürich
Programm:
20.00 Begrüssung und Präsentation des neuen Heftes
20.15 Oswald Egger, Metapoetische Intervention
20.45 Zwei musikalische Beiträge, einfphrung Patrick Müller
Helmut Lachenmann: Pression für eine Cellistin
Ellen Fallowfield, Violoncello
Péter Eötvös: Derwischtanz für drei Klarinetten
Lucia Granados Garcia, Gurgen Kakoyan, Nian Nian Zhang, Klarinetten
ca. 21.30 Apéro riche
Im Magazin 31 von 2012 wird gefragt, was wir unter Ästhetik überhaupt verstehen können und was wir meinen und beabsichtigen, wenn wir die Ästhetik als Theorie des Ästhetischen entwickeln wollen. Gefragt wird auch wie Ästhetik auf unsere Gegenwart bezogen werden kann und muss, resp. welche Bedeutung ihr zukommt in der Deutung einer Jetztzeit. Mit den hier versammelten (Er-)Öffnungen in ein Denken des Ästhetischen versuchen wir, die Diskussion in einen grösseren Kreis zu führen und in einen produktiven Arbeitszusammenhang mit Kunstschaffenden weiter zu treiben. Denn ästhetische Theorie kann nur auch ästhetische Praxis sein.
Die Inszenierung des Anderen. Stereotype auf der Bühne
07.06.2012 18:00
Eine Tagung des Instituts für Theorie (ith) der Hochschule der Künste Zürich, in Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus Gessnerallee am 7./8. Juni 2012
Was der Alltag auf die Bühne spült
Eröffnungsvortrag von Feridun Zaimoglu
Donnerstag, 7. Juni, 18 Uhr, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
Der kriminelle Migrant, der kluge Jude, der hinterhältige Zigeuner – das sind Figuren des Anderen, die „der Alltag auf die Bühne spült“. Unter diesem Titel hält der Schriftsteller Feridun Zaimoglu ein persönlich gefärbtes Impulsreferat zu Stereotypen auf der Bühne. „Man fragte mich, wer ich und meinesgleichen waren, ich verwies auf meinesgleichen: Gemisch und Mischung, Herkunft war gestern, das deutsche Heute zählt, wir sind nicht wir, und ich bin nicht der Leitbock der Herde.“
Freitag, 8. Juni, 9.30 bis 17.30 Uhr, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
Als Kosmos en miniature wird die Bühne zum Schauplatz für praktische und theoretische Überlegungen zu Stereotypen. Renommierte Theaterkünstler wie Robert Hunger-Bühler und (Kultur-)Wissenschaftler wie Klaus-Michael Bogdal machen sich Gedanken zur Konstruktion des Anderen und zur Verwendung und gesellschaftlichen Wirkung von Stereotypen. Braucht es sie für die künstlerische und gesellschaftliche Kommunikation? Sind sie für die Entwicklung szenischer Konflikte auf der Bühne unerlässlich? Schreiben Künstler eine „Grammatik der Ausgrenzung“ fort oder haben sie die Möglichkeit, diese zu verändern?
Anmeldung bis 6.6.12 für die Teilnahme am Freitag, 8.6.12 unter: info.ith(at)zhdk.ch
Partizipatives Storytelling mit Social Media & Co
12.06.2012 09:00
12. Juni 2012 im Bourbaki in Luzern
Tagung mit Henry Jenkins von der University of Southern California. Er prägte den Begriff „Transmedia Storytelling“ und ist Autor des Standartwerks „Convergence Culture: Where Old and New Media Collide“.
Anmeldung: http://centerforstorytelling.org/konferenz.html
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