«Check on Arrival» - Grenzland Flughafen

Eine interaktive Installation
Landesmuseum Zürich, 8. September – 22. Oktober 2006
Die Ausstellung thematisiert den Grenzraum Flughafen, der zum brisanten Schauplatz aktueller Veränderungen wird: Was bedeuten Landes-Grenzen in einer globalisierten Welt? Was und wovor sollen sie schützen?
Zu sehen ist, wie Personen, Gepäck und Waren kontrolliert werden und was an der Grenze hängen bleibt - Gefälschte Pässe und verbotene Güter, Menschen ohne Geld und Dokumente, nicht fachgemäss transportierte Tiere, Pflanzenschädlinge und andere Mikroorganismen.
Eine interaktive Computerplattform organisiert das dokumentarische Material aus der Feldforschung am Flughafen Zürich. Durch Mausklick werden Videos, Fotos, Texte und Statistiken projiziert. Der Ausstellungsraum „Haus zum Loch“, ein nachgebildeter Zürcher Wappensaal aus dem 12. Jahrhundert, präsentiert vergangene Territorialmächte und stellt den Bezug zur Schweizer Geschichte her. Weitere installative Inszenierungen treten in Dialog mit der historischen Objektkunst im Landesmuseum.
Technische und künstlerische Mitarbeit Ausstellung:
Videocompany Zofingen (Beratung, technische Installationen, Aufbereitung Videomaterial), Fabian Vögeli (Technische Aufbereitung Ausstellungscomputer), Michael Koch (MAC Support), Theres Jörger (Graphik/Signaletik), Anselm Caminada (Tonkonzept), Christof Kübler (zuständiger Kurator Landesmuseum), Landesmuseum Zürich (Ausstellungsbauten, Kommunikation)
Unterstützt wird die Ausstellung von:
Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Schweizerisches Landesmuseum, Kantonspolizei Zürich, Bundesamt für Landwirtschaft, Eidgenössische Zollverwaltung, Siemens Schweiz AG, Projectina AG.
Die Ausstellung ist aus einem von Flavia Caviezel und Susanna Kumschick geleiteten Forschungsprojekt der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich entstanden (Institut Cultural Studies in Art, Media and Design / Institut für Theorie der Gestaltung und Kunst), in Zusammenarbeit mit Videocompany Zofingen und V2_Lab Rotterdam, unterstützt durch DORE (Schweizerischer Nationalfonds).
Idee und Konzept, Projektleitung, wissenschaftliche Forschung, Schnitt:
Flavia Caviezel, Susanna Kumschick
Denis Hänzi (Wissenschaftliche Mitarbeit), Jörg Huber (Supervision), Aufdi Aufdermauer (Kamera), Giorgio Andreoli (Ton), Nathalie Oestreicher (Feinschnitt/Videoaufbereitung), Karin Wegmüller (AV-Produktionsleitung), Brigit Lichtenegger (Programmierung), Lenno Verhoog (Interface Design), Anne Nigten (Consulting technische Umsetzung Plattform), Fabian Vögeli (Technische Assistenz Plattform, graphisches Design), Anne-Lea Werlen (Materialaufbereitung), Palma Fiacco (Fotografie), Anselm Caminada (Musik)