Institut für Theorie / Ein Forschungsinstitut der Zürcher Hochschule der Künste
 

«Swissness revisited» - Projektteam

Peter Spillmann 1961* (Emmental/Schweiz). 1983/84 Kurse an der SfG Bern. 1985 - 1989 Studium an der F+F Schule für experimentelle Gestaltung Zürich. 1989/90 Assistenz am Lehrstuhl für Gestaltung Abtl. Architektur ETH Zürich. Unterrichtsmandate an der F+F Zürich und Hochschule Luzern - Design & Kunst. Seit 1989 freie Kunst- und Kulturarbeit in wechselnden Projekten und Arbeitszusammenhängen. Mitbegründer von verschiedenen selbstorganisierten Projekten wie Kunstbüro AOS (1989), Kombirama (1996/97), Labor k3000 (1998) CPKC Center for Post-Colonial Knowledge and Culture (2008). Künstlerische Leitung Expoagricole (2000 - 2002). Mitglied des Kuratorium der 6. Werkleitz Biennale, Halle (Saale) 2004 (2003/2004). Regelmässige Beteiligung an Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland. Eigene Ausstellungsprojekte wie Be Creative! (2002), Backstage*Tourismus (2004), Panorama der Arbeit (2007) und Top of Experience (2008). Forschungsprojekte und Publikationen. Lebt und arbeitet in Zürich und Berlin.
Alle aktuellen Angaben auch unter: http://www.k3000.ch/psp

Angela Sanders 1974* (CH/GB). Ethnologin und Videomacherin, studierte an den Universitäten Zürich sowie Edinburgh & absolvierte 2007 ein Master of Art an der Hochschule Luzern, Kunst & Design, wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Kunst und Tourismus“ arbeitete. Innerhalb des Projekts «Und plötzlich China!» unternahm Sanders eine Feldforschung über indische TouristInnen und tamilische ArbeiterInnen in der Schweiz. Neben ihrer akademischen Tätigkeit kuratierte Sanders die Ausstellung „Top of Experience“ (Kunsthalle Luzern) mit und produziert auf der Grundlage ihrer Feldforschungen eigene Videos; “Europlex” und “Estrecho Complex” (in Kollaboration mit Ursula Biemann), welche die grenzüberschreitenden Bewegungen untersuchen, die das spanisch-marokkanische Grenzgebiet konstituieren, ihr Dokumentarfilm “Domestic Scapes“ (2004), der Einblick in die Arbeitsbedingungen von marokkanischen Hausangestellten in Sevilla sowie in den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla gibt, das Videoprojekt, „Contested Space“ (2006), welches die Aneignung von urbanem Raum in Tokyo, Zürich und Berlin durch soziale Akteure fokussiert und „Ansichtssache“, eine ans Löwendenkmal Luzern gekoppelte Videoinstallation, die Interviewzitate von VertreterInnen aus Kunst, Kultur- und Eventindustrie und dem Tourismus über ihr Verständnis von Kunst und ihre Haltung zu Tourismus versammelt.

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